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Die didaktische Konzeption der Tonika-Do-Methode

Geschichte – Erklärungen – Methoden

von Martin Losert
ISBN: 978-3-89639-764-5
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Forum Musikpädagogik, Band 95 (Hrsg. Kraemer, Rudolf-Dieter) 
· Unterreihe Augsburger Schriften (Hrsg. Kraemer, Rudolf-Dieter)
  • 352 Seiten, Abbildungen: ca. 125 Abb., Grafiken und Notenbsp., Paperback
  • Format 24,0 x 17,0 cm
  • 2. Auflage
  • Erscheinungsdatum: 27.03.2015



Blick ins Buch


In dieser Arbeit wird versucht, die besonderen Merkmale der Tonika-Do-Methode zu beschreiben und zu deuten. Der Akzent der Darstellung liegt dabei zum einen auf historischen Details, die erklären, wie und unter welchen Bedingungen die Methode entstand, sich entwickelte und aus welchen Gründen sie letztlich auch wieder im Musikunterricht außer Gebrauch geriet. Zum andern wird die besondere Methodik von Tonika-Do dargestellt.
Aus den ursprünglichen Ideen Guido von Arezzos erwuchs die mittelalterliche Solmisation. Spätere Fortentwicklungen waren die französische Ziffern- und die englische Tonic-Solfa-Methode, auf die Tonika-Do unmittelbar zurückgeht. Die eigentliche Genese der Tonika-Do-Methode ist jedoch nicht zu trennen von sozialen und historischen Rahmenbedingungen, denen die maßgeblichen Protagonisten und Protagonistinnen der Tonika-Do-Bewegung unterworfen waren.
Ein besonderes Charakteristikum sind die diversen Denk- und Übungsmittel, wie sie sich in den Solmisationssilben, den Handzeichen, der Rhythmussprache und den verschiedenen relativen Notationsformen zeigen. Zusammen mit der fünfstufigen Lehrsystematik stellen sie den methodischen Kern der Konzeption von Tonika-Do dar und werden dazu eingesetzt, ein inneres musikalisches Gehör zu vermitteln. Der Vergleich mit anderen musikpädagogischen Ansätzen zeigt, dass die Tonika-Do-Methode auch heute noch ein sinnvolles und bereicherndes Methodenrepertoire bietet.

Martin Losert studierte Schulmusik, Instrumentalpädagogik, Konzertfach Saxophon sowie Politikwissenschaften und Musikwissenschaft in Berlin und Bordeaux. Die Arbeit entstand als Promotion bei Prof. Dr. Ulrich Mahlert an der Universität der Künste Berlin. Seine bisherigen wissenschaftlichen Veröffentlichungen beschäftigten sich mit der Didaktik des Instrumentalunterrichts, Interpretation und Neuer Musik im Instrumentalunterricht. Derzeit arbeitet Martin Losert als Professor für Instrumental- und Gesangspädagogik an der Universität Mozarteum Salzburg sowie als Saxophonist des "Ensemble Mosaik" Berlin.

Vielen Dank für Ihr Interesse an diesem Titel.
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