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Singen im Kindergarten

Eine Untersuchung unter bayerischen und niedersächsischen Kindergartenfachkräften

von Peter Brünger
ISBN: 978-3-89639-399-9
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vergriffen
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  • Beschreibung
Forum Musikpädagogik, Band 56 (Hrsg. Kraemer, Rudolf-Dieter) 
· Unterreihe Augsburger Schriften (Hrsg. Kraemer, Rudolf-Dieter)
  • 152 Seiten, Paperback
  • Format 21,0 x 14,8 cm
  • 1. Auflage
  • Erscheinungsdatum: 11.12.2003


Die Fähigkeit zu singen ist eine der intensivsten Ausdrucksmöglichkeiten des Menschen. Sie entwickelt sich vor allem in der frühen Kindheit und im Vorschulalter. Ob jedoch ein Kind für sich die Lust zu singen entdeckt, hängt wesentlich von den ersten Bezugspersonen ab, zu denen es emotionale Beziehungen aufbaut und die es zum Singen anregen. Werden Kinder in dieser für musikalische Primärerfahrungen so sensiblen Phase nicht gefördert, können sich Dispositionen nicht entfalten und bleiben vielleicht ein Leben lang verschüttet. Vielfältige Beobachtungen zeigen, dass in Familien nur noch selten mit Kindern gesungen wird. Demnach kommt dem Kindergarten als erster außerfamiliärer Erziehungsinstitution eine besondere Bedeutung für das Singen zu. Er stellt innerhalb der Sozialisation ein Zeitfenster dar, in dem Stimme und Singen sich in spezifischer Weise manifestieren, in dem auch Versäumnisse der Familie noch ausgeglichen werden können. Die vorliegende Untersuchung gibt erstmals Auskunft über die stimmlichen Voraussetzungen von Erzieherinnen, ihre Ausbildung für das Singen mit Kindern und die aktuelle Situation des Singens in der Kindergartengruppe.

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