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Vom Scheitholt zur Konzertzither

Geschichte, Bauformen und Einsatz europäischer Kastenzithern

von Monika Lustig, Ute Omonsky, Christian Philipsen (Hrsg.)
ISBN: 978-3-95786-261-7
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Michaelsteiner Konferenzberichte, Band 86 (Hrsg. Kloster Michaelstein – Musikakademie | Museum)
  • 352 Seiten, Abbildungen: ca. 240 s/w-Abbildungen & Notenbeispiele, Paperback
  • Format 24,0 x 17,0 cm
  • 1. Auflage
  • Erscheinungsdatum: 28.07.2021


35. Musikinstrumentenbau-Symposium
Michaelstein, 3. bis 5. November 2017


Der Konferenzbericht beleuchtet in deutschen und englischen Beiträgen sowohl Zithern der usuellen Musikpraxis als auch städtische Zithern, die - entsprechend der Hornbostel-Sachs-Klassifikation - der Gruppe der Kastenzithern angehören.
Der heute meist als Konzertzither bezeichnete Typ der Schlagzither bzw. urbanen Zither wird in einem facettenreichen Themenspektrum betrachtet. Sozialgeschichtliche und wirtschaftliche Gesichtspunkte kennzeichnen die Abhandlungen über das Musikleben in Wien und München zur Zeit von Johann Petzmayer, die zunehmende Kommerzialisierung der Wiener Zither als angeblich "concertfähiges" Instrument, die Entwicklung des Zitherbaus im sächsischen Vogtland sowie die Verbreitung der alpenländischen Zitherkultur in Polen. In Ausführungen zur Besaitungs- und Stimmungsvielfalt im 19. Jahrhundert wie auch zur Spielweise der Wiener Zither, in akustischen Untersuchungen zu den Klangunterschieden zwischen historischen und modernen Modellen sowie in Betrachtungen zu den spieltechnischen Möglichkeiten des Wechselschlagringes kommen aufführungspraktische Aspekte der städtischen Zither zur Sprache. Darüber hinaus bereichern instrumentenkundliche Beiträge über Erfindungen einzelner Hersteller und zur Restaurierung musealer Objekte das vielfältige Kaleidoskop der Abhandlungen zur Schlagzither.
Entsprechend der Themenstellung richtet sich der Blick aber ebenso auf Zithern der usuellen Musikpraxis in verschiedenen europäischen Ländern, die teilweise noch in der heutigen Zeit gespielt werden oder ein Revival erleben. Das Spektrum reicht dabei von der griffbrettlosen Kokle in Lettland über die Geschichte der Hummel in Flandern und in Norddeutschland, die Épinette des Vosges und die ungarische Citera bis hin zur Betrachtung von Gebirgszithern aus Schweizer Rückzugsgebieten.

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