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Musik & Gewalt

Aggressive Tendenzen in musikalischen Jugendkulturen

von Gabriele Hofmann (Hrsg.)
ISBN: 978-3-89639-823-9
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Forum Musikpädagogik, Band 102 (Hrsg. Kraemer, Rudolf-Dieter) 
· Unterreihe Augsburger Schriften (Hrsg. Kraemer, Rudolf-Dieter)
  • 142 Seiten, Abbildungen: ca. 20 Abb., Paperback
  • Format 24,0 x 17,0 cm
  • 2. Auflage
  • Erscheinungsdatum: 30.04.2015



Blick ins Buch

Musik und Gewalt stehen in vielfältigen Bezügen zueinander. Viele Jugendliche konfrontieren sich selbst jeden Tag mit Gewalt, indem sie Musik mit gewaltassoziierten Inhalten hören. Dabei kann es um Rassismus, Sexismus und andere Formen von Diskriminierungen sowie auch um Rechtsextremismus gehen. In diesem Buch werden verschiedene Facetten dieses Rezeptionsverhaltens behandelt: Wie gehen Jugendliche mit gewaltbezogener Musik um? Ist das Hören von Musikformen wie Gangsta- oder Porno-Rap Anzeichen für eine Verrohung Jugendlicher oder nur Ausdruck eines entwicklungsbedingten Durchgangsstadiums? Bringen explizite Geschlechterkonstellationen in Musikvideos bereits Formen von Gewalt zum Ausdruck? Welche Wirkung kann rechtsextreme Musik haben und wie wird sie rezipiert? Wie ist die Relevanz von gewaltassoziierten Texten beim Hören von Musik einzuschätzen? Welche Zusammenhänge zwischen Musik und Gewalt werden in musikalischen Jugendkulturen, z.B. der Black-Metal- und Skinheadszene, hergestellt? Das Buch stellt damit auch die Frage in den Raum, ob der Konsum von "Gewaltmusik" ein Indikator für eine erhöhte Gewaltbereitschaft Jugendlicher sein kann.

Dr. phil. Gabriele Hofmann, seit 2007 Professorin für Musik und ihre Didaktik (Schwerpunkt Musikwissenschaft) und Direktorin des Instituts der Künste an der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd. Ausbildungshintergrund: Künstlerisches (Konzertfach Klavier), musikpädagogisches, musikwissenschaftliches und psychologisches Studium sowie zertifizierte Coaching-Ausbildung (Centrum für Integrative Psychotherapie München). Universitäre Arbeitsschwerpunkte: Selbstkonzeptforschung, Lampenfieber und Auftrittsangst sowie Persönlichkeit und Gesundheit von Musiker(inne)n und Musiklehrer(inne)n. Arbeit als Coach in eigener Praxis mit professionellen Musiker(inne)n vor allem an den Themen Lampenfieber und Bühnenpräsenz.

Vielen Dank für Ihr Interesse an diesem Titel.
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