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Über den Klang aufgeklärter Frömmigkeit. Retrospektive und Progression in der geistlichen Musik

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Michaelsteiner Konferenzberichte, Band 78 (Hrsg. Kloster Michaelstein – Musikakademie | Museum)
  • 424 Seiten, Abbildungen: ca. 75 s/w-Abb. und Notenbeispiele, Paperback
  • Format 24,0 x 17,0 cm
  • 1. Auflage
  • Erscheinungsdatum: 28.08.2014



Blick ins Buch

XXXVII. Wissenschaftliche Arbeitstagung Michaelstein, 7. bis 9. Mai 2009

Im Zeitalter der Aufklärung durchdrangen die gesellschaftlichen Modernisierungen auch das religiöse Leben in den katholischen und protestantischen Ländern. Während sich kritisches Denken und Toleranz in Bürgertum und Adel ausbreiteten, der Mensch mit seinem Verstand und Gefühl in neuem Licht erschien, waren auch die Gestaltungen von Musik und Musikprozessen durch eine Gleichzeitigkeit von retrospektiven und progressiven Ideen charakterisiert. Deren Synthese provoziert für gegenwärtige Aufführungen und Rezeptionen die Frage: Wie klang geistliche Musik unter den Bedingungen der aufgeklärten Frömmigkeit?

In einem weiter gefassten Begriff des Klangbildes, der die Musizierpraxis ebenso einschließt wie das Repertoire, Räume, Orte und konfessionelle Ideologien, näherte sich die in diesem Band dokumentierte Konferenz den damaligen Spannungsfeldern. Beispiele der katholischen und evangelischen Musik im deutschsprachigen Raum widmen sich Tradierendem oder Fortschreitendem in Verbindung mit Ideenwelten und Ästhetik, Liturgien und individueller Frömmigkeit, in musikalischen Gattungen und Kompositionsfaktur, Akustik und Musikinstrumenteneinsatz.

Das Spektrum der geistlichen Klangbilder reicht dabei von avantgardistischen theatralischen Kantaten, welche bereits im frühen 18. Jahrhundert im bürgerlichen Rezipientenkreis mit didaktischen Zwecken von Hamburg aus verbreitet wurden, bis zum Mythos des alten A-cappella-Chorklangs, dem Reisende noch am Ende des gleichen Jahrhunderts sehnsüchtig bis nach Rom folgten.

Im Laufe des religiösen Stimmungswandels entfaltete die Musik mehr und mehr ihre Wirkung auf neue Zentren - auf die ganzheitliche geistliche Erbauung und die religiösen Gefühle der Menschen.

Für die faszinierende Wirkung heutiger Aufführungen von Kirchenmusik aus dem musikalischen Erbe der Aufklärungsepoche kann das Bewusstsein um Werte historischer Leistungen Anregungen geben.

Vielen Dank für Ihr Interesse an diesem Titel.
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