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Belcanto und Pop

Zwei Arten des Singens

von Friedrich Klausmeier
ISBN: 978-3-89639-153-7
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Verkaufspreis23,00 €
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Forum Musikpädagogik, Band 36 (Hrsg. Kraemer, Rudolf-Dieter) 
· Unterreihe Augsburger Schriften (Hrsg. Kraemer, Rudolf-Dieter)
  • 172 Seiten, Abbildungen: 40, Paperback
  • Format 21,0 x 14,8 cm
  • 1. Auflage
  • Erscheinungsdatum: 03.03.1999


Belcanto und Pop sind heute zwei anerkannte Singideale. Wie medizinische Untersuchungen zeigen, beruhen sie auf der menschlichen Fähigkeit zu schreien und zu saugen und nach dem Saugen Laute zu bilden. Beide Singideale haben eine Geschichte. Der Belcanto konnte nur in Europa entstehen, weil sich nur hier neben der religiösen eine eigene weltliche Kultur entwickelte. Das schöne Singen wurde wesentlich durch Frauen – die höfischen Damen und die Bürgerinnen in den Städten – gefördert. Der Pop basiert auf dem Singideal von Schwarzen in Amerika, die ihre afrikanisch-magische Art zu singen mit irisch-schottischen religiösen Melodien verbanden. Daraus entstand in Europa mit Hilfe der Phonoindustrie der Pop für Jugendliche. Soziologische Untersuchungen ergeben, daß die Menschen heute überwiegend aus dem Lautsprecher singen lassen und weniger als früher selbst singen.
Der Autor Friedrich Klausmeier, am 8. Januar 1915 geboren, wuchs im Ruhrgebiet auf. Nach der Schulzeit begann er ein Studium der Schulmusik und Geschichte, unterbrochen durch Militär- und Kriegsdienstzeit. 1941 Staatsexamen in Geschichte, 1947 Staatsexamen in Musikerziehung, 1949 Promotion über ein Thema der Aufklärung. Ab 1950 im höheren Schuldienst. Von 1956-58 erhielt er ein Stipendium der DFG für die erste musiksoziologische Jugenduntersuchung "Jugend und Musik im technischen Zeitalter".
Er regte an und gab mit heraus das Unesco-Liederbuch "Europäische Lieder in den Ursprachen". Ab 1969 war er an der PH Hannover tätig (ab 1973 Lehrstuhl für Musikerziehung). Die soziologischen Arbeiten ergänzte er durch psychoanalytische Studien: "Die Lust, sich musikalisch auszudrücken" (1978); "Die musikalische Interpretation" (1980).

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