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Die mehrstimmigen Nunc dimittis-Vertonungen vom 15. bis zum frühen 17. Jahrhundert

Überlieferung, Stil und Funktion

von Johannes Hoyer
ISBN: 978-3-928898-00-3
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Collectanea Musicologica, Band 2 (Hrsg. Krautwurst, Franz)
  • 272 Seiten, Abbildungen: 117, Paperback
  • Format 21,0 x 14,8 cm
  • 1. Auflage
  • Erscheinungsdatum: 15.08.1994


Die mehrstimmigen Vertonungen des Canticum Simeonis (Nunc dimittis) im Zeitraum vom 15. bis zum frühen 17. Jahrhundert gehören zu den Gattungen geistlicher Musik, deren Überlieferungsbild nahezu unbekannt ist. Die Untersuchungen zum Quellenbestand ergeben immerhin eine Anzahl von 284 Vertonungen, die räumlich weit verstreut und zeitlich in unterschiedlicher Dichte überliefert sind. Erst ab Mitte des 16. Jahrhunderts besteht zunehmender Bedarf am mehrstimmigen Canticum Simeonis. Dies hängt mit den Forderungen nach mehrstimmiger liturgischer Musik zusammen, die durch die konfessionspolitischen Umwälzungen in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts verschiedene Richtungen geht und eigene Traditionen begründet. In der katholischen Liturgie findet man das Nunc dimittis vor allem als Canticum der Komplet mehrstimmig vertont, während es in der evangelischen Kirche in verschiedenen Funktionen vorkommt, z. B. auch in der Funeralmusik.
Evident ist beim Nunc dimittis der Zusammenhang von Funktion und Form bzw. Stil. So lassen sich die Alternatimvertonungen einwandfrei einer liturgischen Funktion zuordnen, während die durchkomponierten, motettischen Vertonungen viele Fragen hinsichtlich ihrer Verwendung offenlassen.

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