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Die Madrigale von Giovanni Pierluigi da Palestrina

Genese – Analyse – Rezeption

von Johanna Japs
ISBN: 978-3-89639-524-5
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  • Beschreibung
Collectanea Musicologica, Band 12 (Hrsg. Krautwurst, Franz)
  • 500 Seiten, Abbildungen: 6 Abb. und zahlreiche Notenbeispiele, Paperback
  • Format 24,0 x 17,0 cm
  • 1. Auflage
  • Erscheinungsdatum: 24.11.2008


Die Palestrina-Forschung, von Anfang an auf das geistliche Werk konzentriert, hat vergleichsweise wenige Studien zum Madrigalschaffen des römischen Komponisten hervorgebracht. Mit dem vorliegenden Buch unternimmt die Autorin Johanna Japs erstmals den Versuch, die Madrigale von Giovanni Pierluigi da Palestrina in ihrer Gesamtheit analytisch wie auch im zeit- und gattungsgeschichtlichen Kontext zu erschließen. Von einer detailreichen Quellenforschung ausgehend, bietet die Studie viele erhellende Einblicke in die historischen, institutionellen und kirchenpolitischen Bedingungen der Madrigalkomposition in Rom während der Gegenreformation. Die Untersuchung der literarischen Grundlagen des Repertoires mit italienischem Text gibt Aufschluss über Palestrinas Behandlung volkssprachlicher Dichtung. Im Zentrum des Buches steht die stilkritische Analyse der einzelnen Parameter des Madrigalstils Palestrinas, der an zahlreichen Notenbeispielen demonstriert wird. Die abschließenden rezeptionsgeschichtlichen Betrachtungen beleuchten sowohl die Einflüsse des römischen Komponisten auf die folgende Madrigalistengeneration als auch die musikalischen Unterschiede zwischen Palestrinas sakralem und profanem Kompositionsstil. Die Studie wird von einem ausführlichen Anhang beschlossen, der neben bibliographischen Verzeichnissen eine Edition der vertonten Texte enthält.

Johanna Japs studierte Schulmusik, Gesang, Deutsch und Italienisch in Frankfurt am Main. Anschließend vertiefte sie ihre praktischen und musikwissenschaftlichen Studien zur klassischen italienischen Vokalpolyphonie am Pontificio Istituto di Musica Sacra in Rom. Dort konnte sie einen spezifischen Schwerpunkt ihrer musikwissenschaftlichen Studien - die Auseinandersetzung mit der klassischen italienischen Vokalpolyphonie - weiter ausbauen. Sie nahm an verschiedenen Meisterkursen teil und war Stipendiatin der Konrad-Adenauer-Stiftung, des Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds, des DAAD und der Richard-Wagner-Stiftung.

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