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Kind unbekannter Herkunft

Die Geschichte des Lebensbornkindes Hannes Dollinger

von Annegret Lamey
ISBN: 978-3-89639-644-0
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  • Beschreibung
  • 160 Seiten, Abbildungen: ca. 25, Paperback
  • Format 19,0 x 12,5 cm
  • 1. Auflage
  • Erscheinungsdatum: 27.06.2008


Erst kurz vor seinem fünfzigsten Geburtstag erfährt Hannes Dollinger die Wahrheit über seine Herkunft: Er wurde vom Lebensborn e.V. kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs nach Deutschland gebracht. Die Spur zu den wirklichen Eltern ist das Pappschild, das Hannes um den Hals trug, als er zu seinen Adoptiveltern nach Hohenpeißenberg in Oberbayern gebracht wurde. Darauf stand der Name "Otto Ackermann".
Sie führt ihn zu den Familien seiner leiblichen Eltern - ein im Krieg in Norwegen stationierter deutscher Soldat und eine junge Norwegerin, die eine Arbeit als Schneiderin bei der deutschen Besatzungsmacht angenommen hatte. Er erfährt jedoch auch, dass sein Vater im Krieg in Russland ums Leben kam und seine Mutter ihn in einem Lebensborn-Heim unterbringen muss um sein Überleben zu sichern. Als Mutter eines Kindes der Besatzer und damit der Schande blieb ihr keine andere Wahl. Gegen ihren Willen wird das Kind schließlich vom Lebensborn e.V. 1944 nach Deutschland geschickt.
Der Lebensborn e.V. war 1933 von Heinrich Himmler gegründet worden, mit dem Ziel, "rassisch und erbbiologisch wertvolle" Familien und Mütter zu unterstützen und für deren Kinder zu sorgen. Allein aus norwegisch-deutschen Partnerschaften gingen etwa 9.000 "Deutschenkinder" durch Lebensbornheime.
Annegret Lameys Schilderung der Geschichte Otto (Hannes) Dollingers ist eines der wenigen Bücher, in denen die ethischen und menschlichen Probleme der Lebensbornkinder anschaulich und nachvollziehbar werden. Diese Probleme pflanzen sich bis in die Gegenwart fort - so ist Dollinger auch die deutsche Staatsbürgerschaft aberkannt worden.

Mit einem Vorwort von Andreas Wirsching.

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